Fernschreiber ist Gernschreiber.

Und deshalb auch Geschichten zu den Arbeitsbeispielen. Lesen Sie die bitte mal, denn da steht was zwischen den Zeilen für Sie. Und dann aber nicht gleich anrufen oder  schreiben, sondern sich vorher nochmal ernsthaft fragen, ob da wirklich genug Mumm in den Knochen ist, auch in den eigenen.  Kommen Sie schon. Sie wissen doch, dass das nur so was wird.

 

STAHLDRANG

Wie man ein Hobby an den Nägel hängt, die Passion behält und dafür auch noch belohnt wird.

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Als mir mein Vater die Stützräder meines ersten Kindervelos abschraubte, war das damals für mich so, wie wenn man einem unschuldig Gefangenen die Handschellen abnimmt: Ich fühlte mich plötzlich unglaublich frei, weil ich mich endlich wie ein Rennfahrer in meine Lieblingskurven legen konnte, ganz ohne lärmendes Kratzen von Plastikrädchen auf Asphalt. Viele Stürze und Plattfüsse später bekam ich dann mit 12 mein erstes Rennrad geschenkt. Und seitdem hatte sie mich fest im Griff, die mitunter völlig kopflose Begeisterung für das Fahren und die Pflege kettengeschalteter Velos.

 

Im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich die Schattenseiten dieser Passion gekonnt zu verleugnen wusste, denn in den letzten Jahren hatte sich meine Kellerwerkstatt zu einer unübersichtlichen Sammelstelle für Altmetallteile entwickelt, trotz guten Zuredens aus dem persönlichen Umfeld. Um es mit Karl Marx zu sagen: Ich hatte mich wohl in einen ernstzunehmenden Warenfetisch verstrickt.

 

Urs Stäger befreite mich. Beziehungsweise der Auftrag, seine hervorragende Privatsammlung klassischer Rennräder vom Souterrain eines Basler Geschäftshauses ins Internet zu bringen. Denn da merkte ich plötzlich, dass mir das Fotografieren und Betexten von Fahrrädern viel mehr gab als es meine halbwegs miserable Altstahlsammlung je gekonnt hätte.

 

Die Texte zu ausgewählten Exponaten der Staeger Collection sind dementsprechend lesenswert. Es sind keine auskommentierten Listen für Komponentenfetischisten, sondern in sich geschlossene Geschichten über Personen, Firmen und Ereignisse, die in Verbindung zum jeweils vorgestellten Rennvelo stehen. Die soliden Fakten aus der vorab erfolgten Intensivrecherche in vier Sprachen haben neben interessierten Laien auch langjährige Kenner und Koriphäen der Radsportszene begeistert, sogar beim Lesen auf dem Smartphone oder Tablet-Computer. Das liegt an der responsiven Technik der Website, die sich automatisch dem Bildschirm des jeweiligen Ausgabegerätes anpasst.

 

Die Fotoserie des Bianchi Paris Roubaix hat es zudem von den Bildschirmen bis auf renommiertes Papier geschafft: in die Ausgabe °grün des vielfach prämierten Radkulturmagazins fahrstil. Ruhm als Lohn der Passion, meines Erachtens der schönste Preis für die Nachtschichten im mobilen Fotostudio vor Ort.

 

Und übrigens.
Derzeit wartet ein wunderbares Koga Miyata aus den 80ern auf seine behutsame Aufarbeitung durch den Fernschreiber. Es ist eins von zwei Rennrädern, die nach einer konsequenten Portfolio-Bereinigung übrig geblieben sind. Selten habe ich mich so unbeschwert gefühlt. Es ist wie nach den Stützrädern.

jahr seit 2015 | kunde | volles programm | website staeger collection | CMS squarespacemagazin fahrstil #18

PRIVATSACHE

Für meine jüngste Kundin habe ich ein wunderschönes Daumenkino produzieren lassen. Auf den Bildern ist sie keine 24 Stunden alt. Es dürfte, zumindest im deutschsprachigen Raum, die erste Geburtsanzeige in diesem Format sein.

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Man sollte Privates grundsätzlich nicht mit Beruflichem vermischen, ich weiss. Aber in diesem Fall gibt es mindestens zwei triftige Gründe, die Geburtsanzeige meiner Tochter als Arbeit des Fernschreibers vorzustellen.

 

Der erste Grund sind die Rückmeldungen. Klar, aus professioneller Sicht war es bereits absehbar, dass das ungewöhnliche Format für Furore sorgen würde. Normal und eigentlich fragwürdig wäre ja gewesen, die ganze Filmsequenz oder ein daraus animiertes GIF auf Facebook oder in die Whatsapp-Gruppe zu packen. Aber ein fünzigseitiges Daumenkino im dunkelblauen Pappschuber? Ein ohne Strom überall abspielbarer Film der Kleinen im Alter von knapp einem Tag? Plus handgeschriebener Geburtskarte im Coporate Design des Daumenkinos?

 

Die Menschen sind durchgestartet, alle miteinander.

 

Es war der Hammer, kann ich Ihnen sagen. Auch aus Sicht des Fernschreibers. Von knapp 200 Aussendungen haben wir unzählige begeisterte Rückmeldungen erhalten, meistens ebenfalls per Briefpost. Manchmal sogar mit selbst gebastelten Dankeskarten drin, die ähnlich wie das Daumenkino funktionierten. Ein unbeschreiblicher Return, ich war völlig von den Socken.

 

Der zweite Grund ist Jonathan Roolf. Er ist Hanseat, der Inhaber von gifbuch.de und hat die Daumenkinos exklusiv für uns produziert. Was heisst produziert, er hat sich mit einer professionellen Begeisterung und einem sehr guten Auge für die feinen Details um die ebenso zeitnahe wie brillante Herstellung der Kleinstkinos gekümmert. Stellen Sie sich nur mal vor: Wir mussten zum Beispiel kein einziges Mal miteinander telefonieren. Stattdessen haben wir das komplette Projekt tagesaktuell per E-Mail abgewickelt. Ohne Verzögerungen, Missverständnisse und unnötige Extrarunden.

 

Und nicht, dass Sie das jetzt für eine gut bezahlte Produktplatzierung à la YouTube halten – ich verdiene keinen einzigen Rappen mit diesem Text. Aber wenn Sie sich je mit dem Gedanken tragen sollten, ein Daumenkino für sich, Ihre Produkte oder Dienstleistungen produzieren zu lassen: Fragen Sie Jonathan Roolf. Der kann das.

 

Übrigens, wo wir jetzt schon mal in Hamburg sind: Schauen Sie doch beim Museum der Arbeit rein, dort gibt es neben grossartigen Ausstellungen ganz entzückende Freizeitangebote, sogar schon für Kinder ab 4. Und die Rückfahrt in die Innenstadt dann aber nicht wieder mit der U3 ab Barmbek, sondern an Bord der Aue – einer historischen Motorbarkasse, die von April bis September keine zwei Gehminuten vom Museum entfernt eine Haltestelle bedient und Sie in knapp einer Stunde auf den Alsterkanälen bis zum Jungfernstieg bringt.

jahr seit 2015 | kundin | idee und bilder | produktion gifbuch | Hamburg Museum der arbeit | Motorbarkasse Aue

VÖLLIG UNGEZÜGELT

Eigentlich ist der mobile Möbellift ein hässliches Stück Technik. Und dann wirkt der noch so klein, als Anhänger hinterm Umzugs-LKW. Aber Hand aufs Herz: Wollen Sie Ihren ganzen Krempel wirklich zu Fuss die Treppen hochschleppen?

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Erst kürzlich hat mir wieder jemand vorgeschwärmt, wie aufregend das wohl sein muss: ganz entspannt im Café zu sitzen, lustiges Zeug zu schreiben und damit auch noch Geld zu verdienen. Muss ich dringend auch mal machen. Ein Klischee will ja bedient werden, quasi kollektiv gedächtnisstützend.

 

Vorher allerdings habe ich mich noch um besagten Möbellift gekümmert, gemeinsam mit Daniel, einem tollen Grafiker. Und um die Firma Wagner, die mit dem Klaas HV Soundso arbeitet, gleich mit dazu. Weil die freundlichen Zügelmänner zum schicken Faltblatt für den Lift noch ein ansprechendes Logo, Visitenkarten und die obligate Firmen-Website haben wollten.

 

Das neue Logo war in seinem früheren Leben ein bekanntes Symbol aus der Umzugsbranche: das Handhabungszeichen «this side up». Und dann der Flyer für den Lift. Klar, der sollte sich ja ursprünglich bis auf die Kundenfüsse ausklappen und bereits in Papierform zeigen, wie unglaublich lang sich so ein Möbellift machen kann. Unser Produktionsbudget hat den langen Leporello dann leider zu einer merklich kürzeren Faltbroschüre geschrumpft. Macht aber nichts, da war trotzdem genug Platz für ausgefeilte Grafik und knackigen Text.

 

Übrigens. Es geht schon in Ordnung, dass die meisten Kreativen nicht in Cafés arbeiten. Weil stellen Sie sich mal vor, am Tisch neben Ihnen sässe einer vor seinem Computer, der würde sich in aller Öffentlichkeit Fotos von hässlichen Leitern auf Anhängern anschauen, irres Zeug murmeln, zwischendurch ein paar Worte tippen und dann unvermittelt loslachen.

 

Also, da schützt so ein Klischee die Berufsgruppe doch ganz gut, finde ich.

jahr Seit 2014 | kunde | Grafik  | text und Konzept | web awus.ch

SPIEGELREFLEX

Wie ein Kleinwagen und ein nackter Mann den Fernschreiber auf eine Idee gebracht haben.

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Eigentlich lautete der Auftrag: Text für eine private Zügelpostkarte. Schlussendlich wurde daraus ein ganzes Set Fotocollagen, die Kundin damit sehr glücklich und der Fernschreiber zum Bildbearbeiter. Und das kam so:

 

Nach einem Foto-Shooting im neuen Domizil der Kundin auf dem Weg zurück ins Büro zufällig einen alten Austin Mini in leuchtendem Orange geknipst. Angeschnitten, genauso wie die Detailaufnahmen im schönen Altbau. Später in der Mittagspause an den Autofotos herumgeschraubt, spasseshalber gespiegelt und gedreht, um dann herauszufinden, dass sich daraus visuell ungewöhnliche Objekte erzeugen lassen. Aus rein fachlicher Neugier noch in Sachen Symmetrie recherchiert und dabei dem vitruvianischen Menschen begegnet. Am Schreibtisch dann der Blick zurück auf die Altbaubilder. Und zack. Da war sie, die Idee.

 

Und sie hat wirklich funktioniert, sehen Sie selbst.

 

Aus an sich ziemlich profanen Dingen wie Gurtwicklern für Rolläden, alten Öfen und Ofenrohren, Aufputzsteckdosen, Tafelparkett, einer antiken Ofenschublade, einer Gasleitung und einem Licht im Treppenhaus sind insgesamt 30 achsensymmetrische Postkartenmotive entstanden. 10 davon wurden in Kleinauflage gedruckt und von Hand beschrieben versendet.

 

Alle waren glücklich.

 

Übrigens. Wenn Sie ein Faible für Symmetrie haben, dann sollten Sie sich unbedingt Jakob Straubs «Roma Rotunda» ansehen. Der Berliner Gestalter hat in einem Langzeitprojekt die Decken von römischen Rundbauten fotografiert und präsentiert seine faszinierenden Bilder in einem 18 Meter (!) langen Faltbuch.

JAHR 2010 | KUNDIN K. GERLACH | FOTOCOLLAGEN | BUCH JAKOB STRAUB

[ˌoˈkeː]

Spätestens ab 18 kann einem das Geld sogar aus leeren Taschen gezogen werden. Das nennt man dann Kredit. Okay, und jetzt erklären Sie das mal Ihren Kindern.

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Die ok.– Prepaid MasterCard ist eine Guthabenkarte und keine Kreditkarte. Ein elektronisches Sparschwein, kein Groschengrab. Deshalb darf sie auch an Kinder ab 14 abgegeben werden, mit Einverständnis eines Erwachsenen. Trotzdem hat sich die Schweizer Presse anlässlich ihrer Lancierung über die ok.– Prepaid-Karte mokiert.

 

Völlig zu Unrecht, wie ich finde. Schauen Sie, wir leben im digitalen Zeitalter. Da wird vieles schnell virtuell, gerade unter 18. Warum dann nicht auch der Fünfliber Taschengeld? Es geht doch kaum um die Münze an sich. Sondern vielmehr darum zu lernen, was die Konsequenz des Geldausgebens sein kann. Und bei der ok.– Prepaid MasterCard ist das im schlimmsten Fall die schwarze Null. Und gleichzeitig die grossartige Möglichkeit, aus einer vorübergehenden Pleite Grundlegendes über das eigene Konsumverhalten zu lernen. Und das ist, in einfachen Worten, absolut okay.

 

Genau dieses Okay ist der Schlüssel zum Erfolg einer Marke, die unter Jugendlichen Kultstatus geniesst und im deutschsprachigen Raum bereits mehr als 27 Millionen Energy Drinks verkauft hat. Auch deshalb, weil das Logo von ok.- in gerade mal vier Zeichen ausdrücken kann, dass es hier um tolle Produkte geht, die ihren Preis definitiv wert sind. Ausserdem wird bei den Werbebotschaften von ok.– nicht lange um den heissen Brei herumgeredet, sondern lediglich lakonisch verglichen und bewertet, ob etwas in Ordnung ist – oder eben auch nicht.

 

Traumbedingungen für die Arbeit am Text, bis hin zum Kleingedruckten im Flyer.

 

Übrigens. Wenn Sie nächstens Ihrer noch minderjährigen Tochter oder Ihrem Sohn die Sache mit dem Kredit in einem einzigen Satz erklären wollen, empfehle ich gemeinsames Anhören eines 20 Jahre alten Studioalbums der Fantastischen Vier, «Lauschgift». Da gibt es eine grossartige Zeile zum Thema:

 

Das Geld, das du nicht hast, kauft dir das, was du nicht willst.

JAhr 2012 | kunden Valora Retail Schweiz, Cornèrcard | Agentur crbasel | Text  | FANTA4 POPULÄR

KÜHLSCHRANKGUERILLA

Wildfremde Leute ungefragt beschenken und dann erwarten, dass die sich gleich mit einem treffen wollen. Ist das jetzt nur schräg oder schon Werbung?

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Es ist ein Mailing. Oder meinetwegen auch die persönlich adressierte Massen-Postsendung. Obwohl. Das hat ja gleich wieder unerwünschten Beigeschmack, vom sauer aufstossenden Reklame-Ekel. Und klar, dagegen muss man sich natürlich schützen. Mit einem Stopp-Reklame-Kleber am Briefkasten zum Beispiel. Oder einem scharf gestellten Spamfilter.

 

Aber was würden Sie machen, wenn Sie als Marketingmensch von Ihrer Sekretärin eines schönen Morgens diese hochwertige Schachtel in Weiss überreicht bekämen? Noch dazu eine, die jemand persönlich am Empfang für Sie abgegeben hat?

 

Sie machen die Schachtel auf. Und dann steht da nur eine Frage: Womit würzen Sie Ihre Kommunikation? Sie denken kurz nach. Nehmen die Fragekarte raus. Vielleicht nur aus Neugier. Aber das spielt jetzt schon keine Rolle mehr. Sie sind ja bereits mitten drin. Weil Sie gerade eben unwissentlich ein vorab gut orchestriertes Werbefeuerwerk gezündet haben.

 

Als Intro erst mal drei visuelle Böller gleichzeitig, von denen zwei garantiert nicht zu den Bildern in Ihrem Kopf passen: Noch nie haben Sie eine so aufwendige Verpackung für Tabasco-Flaschen gesehen. Und mit den Etiketten stimmt doch auch was nicht.

 

Sie fangen an zu lesen, Scharfsinn und Substanz. Und Sie merken sofort: Aha, ein Fake. Es könnte aber auch die Antwort auf die komische Frage von vorhin sein. Und Sie nehmen die Flaschen aus der Schachtel, denn in Ihrem Kopf sagt jemand: Du, da kommt noch was.

 

Haben die Jungs von der Werbeagentur doch tatsächlich erklärenden Text zum jeweiligen Stichwort auf die Rückseiten gepackt, als Kleingedrucktes. Den lesen Sie jetzt auch. Und dann sind Sie begeistert. Vielleicht haben Sie sogar den Schreibfehler übersehen. Wir leider schon, wie ich gerade merke.

 

Aber auch das ist egal, denn die Rücklaufquote dieses Mailings für eine Basler Werbeagentur war hervorragend. Wie soll ich sagen, die beiden Flaschen haben tatsächlich Tür und Tor für Erstgespräche vor Ort geöffnet. Und zwar bei mehr als 25% der kalt akquirierten Neukunden.

 

Und damit nicht genug: Alle, wirklich alle wildfremd Beschenkten haben sich gefreut. Über die frische Idee. Die tolle Umsetzung. Oder einfach nur darüber, dass damit endlich wieder Tabasco in die Gemeinschaftsküche kommt. Oder noch besser: mit nach Hause. Scharfsinn und Substanz, die kostenlose Dauerwerbesendung im Kühlschrank des Wunschkunden.

 

Übrigens, noch was zu Schreibfehlern. Paul Arden, der weltberühmte Werber von Saatchi & Saatchi, schrieb vor einigen Jahren einen hübschen Satz über die Fehlertoleranz:

 

The perosn who doesn’t make mistakes is unlikely to make anything.

JAHR 2007 | kunde ws kommunikation | IDEE, KONZEPT & TEXT

KANSAS CITY SHUFFLE

2006 hat mir Bruce Willis eine der wichtigsten Kreativtechniken erklärt. Das hört sich etwas seltsam an, mir war das auch nicht sofort klar.

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Ideen für Werbekampagnen geht es wie Hollywood-Schauspielern: Sie haben die Tendenz zum schnellen Überaltern, meistens sogar schon nach wenigen Wochen. Die Kampagnenidee für den Zoo Basel hingegen feiert demnächst ihr zehnjähriges Bestehen auf hiesigen Plakatwänden. Zugegeben, gegen Ende hat sie sich inhaltlich doch etwas abgeschwächt: Denn die zuletzt produzierten Plakate zeigen den ursprünglichen Gedanken nur noch im Ansatz – schliesslich ist blosse Ähnlichkeit noch keine bewusste Imitation.

 

Genau dies aber hatte der Fernschreiber bemerkt, als Junior-Texter damals am Gehege. Dass Zoobesucher jeden Alters Tiere bewusst nachahmen. Und dass dieser Umstand geradezu perfekt beschreibt, was im Briefing der Kampagne verlangt worden war: die Darstellung der unmittelbaren Nähe zwischen Mensch und Zoobewohner, die in zwei neu zu eröffnenden Tierhäusern bereits baulich umgesetzt worden war.

 

Und was hat Bruce Willis damit zu tun? Nun, ohne seine Ausführungen zum Kansas City Shuffle hätte ich sie schlichtweg nicht gesehen, die Idee. Oder anders gesagt: Wer in die gleiche Richtung wie alle schaut, verpasst was.

 

Apropos Schauen. Der Film, in dem Bruce Willis den Kansas City Shuffle erklärt, heisst Lucky Number Slevin, auch S7levin oder Lucky #Slevin, ist masslos unterbewertet, fantastisch besetzt und absolut sehenswert, nicht nur für Kreative.

JAHR seit 2007 | KUNDE ZOO BASEL | agentur cr basel | iDEE FOTOGRAF TOBIAS R. DÜRRING | AWARD Child Guardian award 2009 | film lucky number s7evin